AlgorithmWatch hat zehn Forderungen an die Bundesregierung formuliert – und jede einzelne liest sich wie eine Lektion aus dem, was in Wer träumt für uns schiefgeht.

Ein verbindliches Transparenzregister für alle behördlichen KI-Systeme. Unabhängige Aufsichtsbehörden mit ausreichender Ausstattung. Folgenabschätzungen vor dem Einsatz, nicht danach. Erweiterten Diskriminierungsschutz. Und vor allem: demokratische Kontrolle statt technokratischer Effizienzversprechen.

Was AlgorithmWatch beschreibt, ist im Grunde eine Checkliste gegen POLIS. Im Roman fehlt jede dieser Sicherungen – und genau deshalb kann das System von einem Werkzeug der Demokratie zu ihrem größten Risiko werden. Die Forderungen zeigen: Die Zivilgesellschaft weiß, was nötig wäre. Die Frage ist, ob die Politik zuhört, bevor es zu spät ist.

Quelle: AlgorithmWatch – 2026: Das Jahr, in dem KI-Politik endlich am Gemeinwohl ausgerichtet werden sollte