Nachdem DOGE über 1.000 Stellen bei der General Services Administration gestrichen hat, bekamen die verbliebenen 1.500 Mitarbeiter einen KI-Chatbot namens „GSAi“ – gebaut auf Anthropics Claude und Metas LLaMA. Ein Beamter beschreibt das Ergebnis: „Etwa so gut wie ein Praktikant. Generische und vorhersehbare Antworten.“ Das Ziel ist offen: 63 Prozent weniger Personal.

Ein US-Beamter formuliert die Vision: „Alles, was maschinell automatisierbar ist, wird automatisiert. Die Technokraten werden die Bürokraten ersetzen.“ Experten warnen: Wenn KI von der Datenverarbeitung in Ermessensentscheidungen übergeht – Veteranenleistungen, Einwanderungsfälle, Sozialleistungen – wird es gefährlich. Nach 100 Tagen nutzt DOGE bereits AutoRIF (Algorithmus für Massenentlassungen), CamoGPT (Armee-Tool) und KI-Überwachung von Mitarbeiter-Kommunikation.

In Wer träumt für uns wird POLIS per Regierungserlass als „System von gesamtgesellschaftlichem Interesse“ in die Zuständigkeit des Innenministeriums überführt. DOGE macht dasselbe – nur ohne Roman. Die Verwaltung wird nicht reformiert, sie wird ersetzt. Und die Frage, ob der Chatbot die richtige Entscheidung trifft, stellt niemand mehr, weil die Menschen, die sie stellen könnten, entlassen wurden.

Quellen:
Fortune – DOGE is rolling out an AI chatbot
CIO – Musk’s plan to replace government workers with AI could create chaos
TechPolicy.Press – 100 Days of DOGE


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